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27. RISIKOMANAGEMENT

Der Verwaltungsrat und das Management stellen einen Risikomanage- mentprozess sicher, der eine halbjährliche Berichterstattung über die Risikobewertung sowie über den Status definierter risikomindernder Massnahmen beinhaltet. Die jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeiten und die Auswirkungen der analysierten Risikoszenarien sind ebenfalls Bestandteile der halbjährlichen Risikomanagement- Berichterstattung. Der Risikomanagement-Prozess beinhaltet darüber hinaus eine quartalsweise Berichterstattung über allfällig neu identifizierte Risikoszenarien oder veränderte Risikobewertungen. Die Risikobewertungen werden durch Interviews mit dem Management und Schlüsselmitarbeitenden gewonnen. Dabei werden die Risiko- szenarien unter anderem basierend auf Unternehmenszielen und -strategien erhoben. Das unternehmensweite Risikomanagement um- fasst zehn Toprisiken auf Gruppenstufe. Darüber hinaus werden drei bis fünf spezifische Toprisiken für die jeweiligen Divisionen wie auch für die wichtigsten Geschäftseinheiten betrachtet. 

Innerhalb des Internen Kontrollsystems (IKS) wurden bei entsprechenden Prozessen jene spezifischen Risiken systematisch erfasst, die hinsichtlich fehlerhafter oder betrügerischer Berichterstattung relevant für die Aufstellung der Jahresrechnung sind. Die daraus abgeleiteten Schlüsselkontrollen wurden, wo diese noch nicht im vollen Umfang vorhanden waren, implementiert und deren Dokumentation sichergestellt. Ausserdem wurden Abläufe für die Berichterstattung hinsichtlich der Überwachung und Überprüfung der Existenz interner Kontrollen definiert.

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