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Konzernbericht

VFS GLOBAL

Der Visa-Dienstleister VFS Global → erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 Nettoerlöse von CHF 244 Mio. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem nominellen Wachstum von 19.0%. Diese sehr positive Entwicklung ist auf eine starke Zunahme der verarbeiteten VisaAnträge zurückzuführen. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 18 Mio. Anträge bearbeitet. Im Vorjahr lag diese Zahl bei 15 Mio. Anträgen. Das organische Nettoerlöswachstum betrug 23.6%. Negative Währungseinflüsse betrugen – 4.6%, da viele Schwellenländer schwache Wechselkurse verzeichneten. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF 40.2 Mio., was einer Zunahme von 13.2% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2012: CHF 35.5 Mio.). Aufgrund politischer Umwälzungen verzögerte sich die Eröffnung mehrerer Antragsstellen. VFS Global erhielt 2012 den Grossauftrag, Visa Dienstleistungen für das Königreich Saudi-Arabien anzubieten. Das Joint Venture mit einem lokalen Partner ist der bisher grösste Auftrag für VFS Global sowohl in Bezug auf das Auftragsvolumen als auch auf den Dienstleistungsumfang.

AUFTEILUNG DES NETTOERLÖSES IM SEGMENT VFS GLOBAL NACH QUELLMÄRKTEN UND REISEDESTINATIONEN

Mit 70% Nettoerlösanteil ist Asien/Pazifik der grösste Quellmarkt für VFS Global. Im Vorjahr betrug der Anteil noch 72%. Mit 19% ist Europa der zweitwichtigste Quellmarkt. Der Nettoerlösanteil hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt verbessert. Russland und Grossbritannien sind die grössten Quellländer in dieser Region. Die wichtigste Reisedestination ist Europa mit 60% Nettoerlösanteil, wobei Grossbritannien den höchsten Nettoerlös dieser Region erwirtschaftet. Die USA, Indien und Spanien sind weitere Top-Destinationen für VFS Global. Die Reisedestinationen Europa und der Mittlere Osten/Afrika erhöhten ihre Nettoerlösanteile gegenüber dem Vorjahr um je einen Prozent-punkt. Asien/Pazifik hingegen verlor drei Prozentpunkte und erreichte einen Anteil von 16%. Dies erklärt sich hauptsächlich mit einem leichten Netto-erlösanteil Rückgang in der Destination Indien. Der Anteil von Nordamerika belief sich wie im Vorjahr auf 17%.

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