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Konzernbericht

KONZERNERGEBNIS NACH ABSCHLUSS DER PORTFOLIOFOKUSSIERUNG DEUTLICH GESTEIGERT

Das Konzernergebnis belief sich auf CHF 69.2 Mio. (2012: CHF – 14.4 Mio.).
Die starke Zunahme gegenüber dem Vorjahr ist auf den Ausstieg aus den verlustbringenden europäischen Reiseveranstalteraktivitäten, die positiven Pensionskasseneffekte und insbesondere auch auf das positive organische Wachstum der Kuoni-Gruppe zurückzuführen. Exklusive der Effekte aus dem Ausstieg aus den europäischen Reiseveranstalteraktivitäten (CHF – 47.6 Mio.) und der Pensionskasseneffekte (CHF 32.5 Mio.) betrug das Konzernergebnis CHF 84.3 Mio. Die Steuern waren bedingt durch das gesteigerte Betriebsergebnis höher.

 Die Kuoni-Gruppe weist für 2013 ein Finanzresultat von CHF – 52.0 Mio. aus (2012: CHF – 45.6 Mio.). Einmalige Kosten im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus verlustbringenden Reiseveranstalteraktivitäten in Italien und Frankreich minderten das Finanzergebnis um CHF 44.5 Mio. Die Zinsauf­wendungen waren bei weiterhin tiefen Zinsen absolut etwas tiefer als im Vorjahr. Die Zinserträge nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.

 
Effekte aus dem Ausstieg aus verlustbringenden Reiseveranstalteraktivitäten in Europa und der Planänderung des Schweizer Vorsorgeplanes und einer Plankürzung (Curtailment) auf die Erfolgsrechnung (CHF Mio.)
 
 
 
 
 
 
2013 rapportiert
davon Effekte aus Planänderung des Schweizer Vorsorgeplanes und einer Plankürzung (Curtailment)  
 
 
davon Effekte aus dem Ausstieg aus verlustbringenden Reiseveranstalteraktivitäten in Europa
 
2013 ohne Effekte aus Ausstieg Reiseveranstalteraktivitäten in Europa und Planänderung des Schweizer Vorsorgeplanes und einer Plankürzung (Curtailment)
         
EBITA 191.4 41.3 – 3.0 153.1
Amortisationen/Wertberichtigungen – 37.2 0.0 – 0.1 – 37.1
         
EBIT 154.2 41.3 – 3.1 116.0
Finanzresultat – 52.0 0.0 – 44.5 – 7.5
Ertragssteuern – 32.9 – 8.8 0.0 – 24.1
Konzernergebnis 69.2 32.5 – 47.6 84.3

Der Steueraufwand belief sich auf CHF – 32.9 Mio. (2012: CHF – 20.5 Mio.). Die Zunahme war vor allem auf das gesteigerte Betriebsergebnis (EBIT) zurückzuführen. Die durchschnittlich gewichtete Steuerquote lag im Berichtsjahr über dem langfristigen Niveau, da das Ergebnis vor Steuern stark von ausserordentlichen Aufwendungen belastet war, die steuerlich nicht abzugsfähig waren. Das Konzernergebnis pro Namenaktie B belief sich auf CHF 17.77 (2012: CHF – 4.19). Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 25. April 2014 vor, die Gewinnausschüttung 2013 wie im Vorjahr in Form einer verrechnungssteuerfreien Verwendung der Reserve aus Kapitaleinlagen auszurichten. Die Festsetzung der vorgeschlagenen Ausschüttung erfolgt dabei auf Basis des Konzernergebnisses. Der Verwaltungsrat schlägt vor, die Ausschüttungsquote zu erhöhen, da die Transformation des Konzerns abgeschlossen ist und das organische Wachstum aus dem operativen Geschäft finanziert werden kann. Die zukünftige Ausschüttungsquote soll 40 – 45% des Konzernergebnisses betragen.

KONZERNERGEBNIS PRO NAMENAKTIE B (CHF)

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung folglich eine Ausschüttung in der Höhe von CHF 1.50 pro Namenaktie A und CHF 7.50 pro Namenaktie B (2012: CHF 0.60/CHF 3.00), was einer Ausschüttungsquote von 42.3% entspricht.

Das Gesamtergebnis betrug CHF 87.8 Mio. (2012: CHF – 31.4 Mio.). Die starke Zunahme des Konzernergebnisses gegenüber dem Vorjahr und Gewinne von Cashflow Hedges von CHF 9.6 Mio. führten zu diesem positiven Ergebnis. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste trugen CHF 11 Mio. bei und Umrechnungsdifferenzen minderten das Gesamtergebnis um CH 2.3 Mio.

FREE CASHFLOW GESTEIGERT AUF CHF 125 MIO.

Der Nettogeldzufluss aus Betriebstätigkeit betrug CHF 160.4 Mio. (2012: CHF 106.4 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) wurde um CHF 102.5 Mio. oder 198.2% verbessert. Das Nettoumlaufvermögen erhöhte sich um CHF 13.0 Mio. (2012 betrug die Erhöhung CHF 33.7 Mio.), primär infolge der höheren Kundenforderungen.

Der Nettogeldabfluss aus Investitionstätigkeit lag bei CHF – 83.3 Mio. (2012: CHF + 13.0 Mio.). Verkäufe von Tochtergesellschaften trugen mit CHF 34.7 Mio. wesentlich zum Abfluss bei. Der Cash-Effekt aus Verkäufen von Tochter-gesellschaften betrifft den Ausstieg aus verlustbringenden Reiseveranstalter-aktivitäten in Europa. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagen beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 46.1 Mio. (2012: CHF 58.4 Mio.), was leicht unter den Abschreibungen (CHF 48 Mio.) lag. CHF 26.6 Mio. der Investitionen betrafen die Sachanlagen. Unter anderem wurde in die Expansion des VFS Gobal Geschäftes und des Filialnetzes in Grossbritannien investiert. In die immateriellen Anlagen wurden CHF 19.5 Mio. investiert, hauptsächlich in die IT. Unter anderem integrierte FIT eine neue Plattform mit erweiterten XML-Fähigkeiten. Dies ermöglicht den Hotel ihre Zimmerverfügbarkeiten laufend gemäss Angebot und Nachfrage auf der GTA-Datenbank anzupassen. Das Segment Group Travel investierte in eine neue Reservations- und Bestellabwicklungslösung.

Der Nettogeldabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug CHF – 35.8 Mio.
(2012: CHF – 98.3 Mio.). CHF 8 Mio. entfallen auf die Erhöhung der Beteiligung an Desert Adventures Tourism LLC in Dubai von 80% auf 100%. Im Berichtsjahr wurden zudem die Finanzschulden um insgesamt CHF 3.3 Mio. reduziert und Zinsen in der Höhe von CHF 11.3 Mio. bezahlt. Zusätzlich wurden CHF 11.5 Mio. an die Aktionäre der Kuoni Reisen Holding AG ausgeschüttet.

Der Free Cash Flow verbesserte sich im Berichtsjahr von CHF 63.5 Mio. auf CHF 124.6 Mio.

Die Nettozunahme der flüssigen Mittel lag im Berichtsjahr bei CHF 23.9 Mio. (2012: Nettozunahme von CHF 32.4 Mio.).

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